DEA erhöht Produktionsquoten für psychedelische Substanzen für 2026
Die Drug Enforcement Administration (DEA) hat ihre Produktionsquoten für 2026 für kontrollierte Substanzen fertiggestellt und damit einen deutlichen Anstieg der legalen Herstellung mehrerer psychedelischer Verbindungen bestätigt, die ausschließlich zu Forschungszwecken verwendet werden.
Diese Entscheidung, die Anfang Januar im Federal Register veröffentlicht wurde, spiegelt das wachsende wissenschaftliche Interesse am therapeutischen Potenzial von Substanzen wie Psilocybin, Psilocin und DMT wider.
Psilocybin und Psilocin verzeichnen einen starken Anstieg
Zu den bemerkenswertesten Änderungen gehört, dass die Quote für Psilocybin auf 50.000 Gramm für 2026 erhöht wurde, im Vergleich zu 40.000 Gramm im ursprünglichen Vorschlag und 30.000 Gramm im Vorjahr.
Die Erhöhung ist bei Psilocin, dem aktiven Metaboliten von Psilocybin, noch ausgeprägter. Die DEA hat eine Quote von 80.000 Gramm für 2026 festgelegt, im Vergleich zu 48.000 Gramm im Verordnungsentwurf und 36.000 Gramm im Jahr 2025. In nur einem Jahr hat sich die erlaubte Produktion mehr als verdoppelt.
In ihrem ursprünglichen Vorschlag erklärte die Behörde, sie würde die Quoten erhöhen, damit Forscher untersuchen können, ob Psychedelika als „potenzielle Behandlung von Störungen wie posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) und Depressionen“ dienen können.
Für DMT (Dimethyltryptamin) hat die DEA eine Quote von 25.000 Gramm für 2026 festgelegt, was eine Steigerung gegenüber den 20.000 Gramm des Vorjahres darstellt. Im Gegensatz zu Psilocybin und Psilocin blieb die DMT-Quote im ursprünglichen Vorschlag für 2026 unverändert, bevor sie in der endgültigen Regel nach oben korrigiert wurde.
Andere Psychedelika setzen ihren langfristigen Wachstumstrend fort
Mehrere andere Substanzen verzeichneten im Vergleich zu historischen Werten erhebliche Steigerungen, auch wenn ihre Quoten in der endgültigen Regel nicht revidiert wurden.
Die DEA hielt an ihrem Plan fest, 30.000 Gramm Methylon im Jahr 2026 zuzulassen. Noch vor nur vier Jahren hatte die Behörde eine Produktionsquote von nur 40 Gramm für diese MDMA-ähnliche Verbindung vorgeschlagen. Diese Zahl stieg schrittweise an, bevor sie auf 5.200 Gramm pro Jahr und schließlich auf 30.000 Gramm anstieg, was die veränderten Forschungsprioritäten unterstreicht.
Ebenso wird 5-MeO-DMT in Höhe von 30.000 Gramm im Jahr 2026 zugelassen werden, verglichen mit 11.000 Gramm im Jahr 2025. Im Jahr 2021 betrug die erlaubte Produktionsmenge nur 35 Gramm, was das Ausmaß der Veränderung in kurzer Zeit verdeutlicht.
Stabile Quoten für andere kontrollierte Substanzen
Nicht alle Substanzen wurden einer Überprüfung unterzogen. Die DEA bestätigte, dass die für 2026 vorgeschlagenen Quoten für THC, Ibogaine, MDMA, LSD, Mescalin und Forschungsmaterialien aus Cannabis im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben.
Insgesamt zeugen die endgültigen Quoten von einem vorsichtigen, aber konsequenten Wandel in der Verwaltung der US-Drogenpolitik. Während diese Substanzen weiterhin streng reguliert werden, berücksichtigt die Bundesregierung zunehmend die Bedürfnisse der akademischen und medizinischen Forschung, während das Interesse an der psychedelischen Wissenschaft weiter wächst.
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