Cannabis in den USA
Der Ampersand: Wenn Cannabiskonzentrate essbar werden
Seit ihrer Entstehung haben Cannabiskonzentrate einen ziemlich linearen Verlauf genommen: immer mehr Potenz, immer mehr Terpene und immer ausgefeiltere Extraktionstechniken, aber der Konsum blieb weitgehend auf das Verdampfen oder Dabbing beschränkt.
Ein neues Produkt mit dem Namen Ampersand stellt dieses Schema jedoch auf den Kopf.
Das von Blue River™ entwickelte Ampersand präsentiert sich als ein unverträgliches Dab: ein lösungsmittelfreies Konzentrat, das eher für die orale Aufnahme gedacht ist, als für das Erhitzen oder Verdampfen.
Ampersand ist ein orales Konzentrat, das aus live rosin oder decarboxyliertem Haschisch hergestellt wird. Wo herkömmliche Konzentrate für ein Rig oder einen Vaporizer bestimmt sind, präsentiert sich Ampersand als feines, wasserlösliches Pulver, das sich direkt auf der Zunge auflösen oder mit einem Getränk vermischt werden kann. Die Idee ist einfach, aber ehrgeizig: die Intensität und Reichhaltigkeit eines Dab zu bieten, ohne Rauch oder Hitze, mit einer Bioverfügbarkeit, die deutlich höher ist als bei herkömmlichen Methoden.
Laut Blue River™ wird Ampersand gleichzeitig über mehrere Wege (das Lymphsystem, den Blutkreislauf und die Leber) aufgenommen, was zu einer schnelleren und länger anhaltenden Wirkung führt. Erste Rückmeldungen deuten auf einen spürbaren Anstieg innerhalb von zwei bis fünf Minuten hin, eine Zeitspanne zwischen Inhalation und herkömmlichen edibles, und eine Erfahrung, die sich über acht bis zwölf Stunden erstrecken kann.
Diese Multi-Wege-Aufnahme würde auch zu einem Gefühl führen, das als „sauberer“ und vorhersehbarer angesehen wird als bei herkömmlichen essbaren Produkten, deren Wirkung stark vom Leberstoffwechsel abhängt und von Konsument zu Konsument sehr unterschiedlich sein kann.
Dieser Ansatz stellt die eigentlichen Grenzen des Dabbing in Frage. Herkömmliche Dabs erfordern genaue Temperaturbereiche, um Cannabinoide richtig zu aktivieren, ohne Garantie, dass alle Verbindungen bei einer kurzen Exposition gegenüber hoher Hitze vollständig umgewandelt werden. Ampersand umgeht dieses Problem durch die Verwendung von voraktivierten Cannabinoiden, die speziell für eine schnelle und effektive orale Aufnahme formuliert wurden.
In Bezug auf die Inhaltsstoffe ist das Produkt makellos: Es ist völlig lösungsmittelfrei, zuckerfrei, kalorienarm, glutenfrei und besteht aus pflanzlichen Inhaltsstoffen.
Aus dem kalifornischen Ampersand
Ampersand zeichnet sich auch durch seine hohe Modularität aus. Es kann als Rohpulver, in Einwegbeuteln, als Tabletten oder Kapseln angeboten werden oder auch in Getränke eingearbeitet werden. Es kann auch mit nicht aus Cannabis gewonnenen Zutaten wie Fruchtsäften, Tees, Matcha, Kaffee, funktionellen Pilzen oder Heilpflanzen kombiniert werden.
Die jüngsten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beschäftigen sich sogar mit personalisierten Wellness-Mischungen, die Kurkuma, Ingwer, Kollagen, Anthocyanine oder Phycocyanine enthalten. Dies könnte den Weg für Anwendungen ebnen, die weit über den Freizeitbereich hinausgehen, z. B. für funktionelle Getränke, Nahrungsergänzungsmittel oder hybride Wellnessprodukte.
Ampersand gibt es schließlich in sortenspezifischen Versionen oder in „Superspektrum“-Formulierungen mit mehreren Sorten. Die Dosierungen bewegen sich in der Regel zwischen 20 und 100 mg Cannabinoiden pro Gramm, was Ampersand zu einem starken Konzentrat macht, das auf informierte und verantwortungsvolle Weise konsumiert werden sollte.
Blue River™ möchte in einem Punkt ganz klar sein: Ampersand darf niemals geraucht oder dabé werden. Eine Präzision, die verdeutlicht, wie weit sich dieses Produkt von den traditionellen Kategorien entfernt, aber dennoch das bewahrt, was die Attraktivität von Konzentraten ausmacht: Kraft, vollständiges Spektrum und aromatische Reichhaltigkeit.