Cannabis Europa kehrt am 19. Februar 2026 nach Paris zurück
Am 19. Februar 2026 wird Cannabis Europa Paris 2026 nach einer ersten Ausgabe im Jahr 2019 wieder in der französischen Hauptstadt stattfinden.
Die Veranstaltung, die politische Entscheidungsträger, Gesundheitsfachleute, Branchenführer und Investoren im Hôtel de l’Industrie zusammenbringt, positioniert sich als Schlüsselforum, um Frankreichs potenziellen Übergang von einem zu lange andauernden Experiment zu einem nationalen Rahmen für medizinisches Cannabis zu untersuchen.
Die Konferenz wird in Partnerschaft mit der UIVEC organisiert, die mehr als sechzig landwirtschaftliche, pharmazeutische und wirtschaftliche Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Hanfextrakten vertritt, und findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt.
Nach mehreren Jahren des Experimentierens und einer mehrfach verschobenen Generalisierung lässt Frankreich heute Kranke und Unternehmen im Unklaren. Doch der Rahmen, den es vorbereitet hat, könnte die Cannabispolitik weit über seine Grenzen hinaus beeinflussen.
Cannabis Europa organisiert daher eine eintägige Konferenz zum Thema medizinisches Cannabis und ausländische Modelle.
Vom Pilotprojekt zur nationalen Politik
Die Sitzungen am Vormittag werden weitgehend der öffentlichen Politik gewidmet sein. Das französische Pilotprogramm, unter strengen Bedingungen gestartet, hat einen substanziellen Satz von konkreten Daten zu den Ergebnissen für Patienten, Verschreibungspraktiken und operative Herausforderungen generiert. Politische Entscheidungsträger und Experten werden bewerten, welche Elemente dieses Pilotprojekts zu dauerhaften Merkmalen einer landesweiten Einführung werden sollten.
Die Diskussionen werden sich auch darauf konzentrieren, wie Frankreich seine traditionell vorsichtige Steuerung des Gesundheitswesens mit der wachsenden Nachfrage der Patienten und den immer zahlreicheren europäischen Präzedenzfällen in Einklang bringen kann.
Die Eröffnungsrede mit dem Titel „Vom Pilotprojekt zur Politik in der Praxis“ wird den Ton angeben und den Übergang Frankreichs als einen Moment mit kontinentalen Auswirkungen darstellen, insbesondere in Bezug auf die regulatorische Glaubwürdigkeit und die Investitionen im Pharmabereich.
Aufbau einer französischen Lieferkette für medizinisches Cannabis
Eine der zentralen wirtschaftlichen Fragen, die auf der Veranstaltung behandelt werden, ist die der nationalen Produktion. In Diskussionsrunden zu Cannabis „Made in France“ wird erörtert, wie das Land sein landwirtschaftliches Fachwissen nutzen und gleichzeitig die pharmazeutischen Standards EU-GMP einhalten kann. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, die Versorgung zu gewährleisten, sondern dies auch auf eine Weise zu tun, die der Bedeutung entspricht, die Frankreich der Qualität, der Rückverfolgbarkeit und der Überwachung der öffentlichen Gesundheit beimisst.
Die Akteure des Sektors werden auch analysieren, welche Rolle die Interessengruppen im Bereich der Hanfextrakte spielen und wie das vorhandene Know-how an einen regulierten medizinischen Markt angepasst werden könnte.
Die Erstattung wird ein weiteres wichtiges Thema von Cannabis Europa Paris 2026 sein. Zu definieren, wer für welche Indikationen und unter welchen Bedingungen bezahlt, bleibt einer der sensibelsten Aspekte des zukünftigen französischen Systems. Die Panels werden Evidenzschwellen, Preismodelle und Berechtigungskriterien erforschen und dabei das Spannungsverhältnis zwischen politischer Ambition und wirtschaftlicher Tragfähigkeit hervorheben.
Klinische Verläufe und internationale Vergleiche
Der Nachmittag ist der klinischen Praxis gewidmet. Die Referenten werden untersuchen, wie sich Cannabisarzneimittel in die bestehenden Behandlungspfade in Frankreich einfügen könnten, von der Verschreibung durch einen Facharzt bis zur Abgabe in der Apotheke. Besondere Aufmerksamkeit wird den Produktformaten und der therapeutischen Vielfalt gewidmet, da Frankreich versucht, ein Gleichgewicht zwischen pharmazeutischer Disziplin und einer sinnvollen Auswahl für die Patienten zu finden.
Internationale Fallstudien bieten zusätzliche Einblicke. Die in Kanada seit zehn Jahren gesammelten klinischen Daten stellen einen Maßstab für die langfristige Überwachung und die Einbeziehung der Apotheker dar, während Luxemburg und die Schweiz als pragmatische, auf die Pharmazie ausgerichtete Modelle vorgestellt werden, die Frankreich schneller adaptieren könnte.
Mehr als eine nationale Konferenz spiegelt Cannabis Europa Paris 2026 eine breitere europäische Debatte wider. Während sich die rechtlichen Rahmenbedingungen auf dem gesamten Kontinent uneinheitlich entwickeln, könnten die Entscheidungen, die Frankreich 2026 trifft, als Signal für andere Länder dienen, die über ihren eigenen Weg im Bereich des medizinischen Cannabis nachdenken.
Alle Informationen auf der Website von Cannabis Europa.
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