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Japan beendet die „Grauzone“ für CBN-Produkte

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Verbot von CBN-Produkten in Japan
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Japan verschärft erneut seinen Rechtsrahmen für Verbindungen, die aus Cannabis gewonnen werden. Diesmal ist das Ziel Cannabinol (CBN), ein weniger bekanntes Cannabinoid, das in den letzten Jahren durch Wellnessprodukte, die zur Förderung des Schlafs und der Entspannung vermarktet werden, an Popularität gewonnen hat.

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Am 19. März gab das japanische Gesundheitsministerium bekannt, dass es CBN als „designierte Substanz“ eingestuft hat. Seine Herstellung, sein Import, sein Verkauf und seine Verwendung werden ab dem 1. Juni 2026 verboten sein, außer für begrenzte medizinische Zwecke.

Ein boomender Markt für ein geringfügiges Cannabinoid

Während THC in Japan weiterhin streng verboten ist und CBD in extrem reinen Formen erlaubt ist, operierten Verbindungen wie CBN in einer regulatorischen Grauzone. Da sie in den bestehenden Beschränkungen nicht eindeutig erwähnt wurden, fanden CBN-Produkte in ganz Japan weite Verbreitung, sowohl in physischen als auch in Online-Geschäften.

In den letzten Jahren konnten die Verbraucher CBN in Form von Gummibärchen, Keksen, Tinkturen, Ölen und Produkten zum Vaporisieren kaufen. Die Marktexpansion folgte einem weltweiten Trend, bei dem „kleinere Cannabinoide“ wie CBN, CBG oder synthetische Alternativen in Gerichtsbarkeiten, in denen herkömmliche Cannabisprodukte streng reguliert sind, an Boden gewonnen haben.

Das Ausmaß des Marktes ist beträchtlich. Industriegruppen schätzen den nationalen japanischen CBN-Sektor auf etwa 10 Milliarden Yen (62,6 Millionen US-Dollar) pro Jahr, der größtenteils von kleinen Einzelhändlern und Online-Verkäufern getragen wird.

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Warum hat Japan beschlossen, CBN zu verbieten

Nach Angaben der japanischen Behörden steht diese Entscheidung im Zusammenhang mit wachsenden Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit. CBN entsteht, wenn THC im Laufe der Zeit oxidiert, wodurch es sich chemisch von CBD unterscheidet, aber weiterhin mit der psychoaktiven Chemie von Cannabis verbunden ist.

Obwohl CBN allgemein als milder als THC beschrieben wird, haben Experten Bedenken geäußert, dass hohe Dosen psychoaktive Wirkungen hervorrufen könnten. Eine Expertengruppe der Regierung soll zu dem Schluss gekommen sein, dass CBN ein hohes Risiko für psychotrope Wirkungen birgt und eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen könnte, insbesondere wenn es in großen Mengen konsumiert wird.

Diese Maßnahme des Ministeriums ist auch eine Reaktion auf eine Reihe von Gesundheitsvorfällen, die angeblich mit CBN-Produkten in Verbindung stehen. Einer der am häufigsten zitierten Fälle betraf einen Schüler aus der Präfektur Yamanashi, der sich angeblich eine Gliedmaße gebrochen hatte, nachdem er aus dem Fenster seines Schlafsaals gesprungen war, nachdem er Kekse gegessen hatte, die vermutlich CBN enthielten.

Die Behörden waren auch alarmiert angesichts von Produkten, die in extrem hohen Dosen vermarktet wurden, die manchmal 1.000 Milligramm überschritten, was nach Ansicht von Kritikern den übermäßigen Konsum fördern könnte.

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Neue Regeln: Wegfall des Verbrauchermarktes, begrenzte medizinische Ausnahme

Wie The Japan Times berichtete: „Gemäß der überarbeiteten Verordnung werden CBN-Produkte, die auf dem nationalen Markt sowohl in physischen Geschäften als auch online in Form von Gummibärchen, Keksen, Ölen und elektronischen Zigaretten verkauft werden, tatsächlich vom Verbrauchermarkt verschwinden.“

Das Verbot bezieht sich auf die Herstellung, den Import, den Verkauf und den Gebrauch, sieht jedoch eine sehr eingeschränkte medizinische Ausnahme vor. Nur Patienten mit bestimmten Erkrankungen, wie unheilbaren Krankheiten, für die es keine andere Behandlung gibt, werden weiterhin Zugang zu diesen Produkten haben.

Für die Verbraucher war die Regierung klar: Jeder, der derzeit CBN-Produkte besitzt, muss diese bis zum 1. Juni entsorgen.

Negative Reaktionen der Industrie und wirtschaftliche Unsicherheit

Diese Entscheidung stieß auf Kritik von Berufsgruppen wie der Japan Cannabinoid Federation, die argumentiert, dass die psychoaktiven Eigenschaften von CBN minimal sind und dass diese Verbindung seit Jahren im Umlauf ist, ohne weitverbreiteten Schaden anzurichten.

Die Einzelhändler sehen sich nun mit hohen Verlusten konfrontiert und haben nur wenig Zeit, sich anzupassen. Ein Einzelhändler im Tokioter Stadtteil Shibuya erklärte, sein Geschäft werde sich an die Entscheidung halten, äußerte aber seine Enttäuschung über das Verbot.

„CBN ist einfach eine natürliche und effektivere Art, den Menschen beim Einschlafen zu helfen, besser als herkömmliche Schlaftabletten“, sagte er und fügte hinzu, dass sein Geschäft den Verkauf dieses Produkts bis Juni vollständig einstellen werde.

Die Entscheidung Japans ist Teil einer umfassenderen nationalen Politik, die eine begrenzte medizinische Reform mit strenger strafrechtlicher Verfolgung verbindet. Im Dezember 2023 verabschiedete Japan ein Gesetz , das bestimmte aus Cannabis gewonnene Medikamente unter strengen Bedingungen zulässt und gleichzeitig die Strafen für unerlaubten Gebrauch auf bis zu sieben Jahre Gefängnis verschärft.

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