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Gouverneur von North Carolina plädiert für einen „sicheren und legalen“ Cannabismarkt

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Pläne zur Legalisierung von Cannabis in North Carolina
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North Carolina könnte der Legalisierung von Cannabis für den Freizeitgebrauch näher kommen, nachdem eine vom Gouverneur eingesetzte Kommission einen neuen Zwischenbericht veröffentlicht hat, in dem sie die Gesetzgeber dazu auffordert, das Verbot durch einen umfassenden Regulierungsrahmen für THC-Produkte zu ersetzen.

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Der Bericht, der vom Cannabis Advisory Council of North Carolina veröffentlicht wurde, folgt monatelangen Sitzungen, an denen Gesetzgeber, Strafverfolgungsbeamte, Akteure aus dem Agrarsektor, Gesundheitsexperten und Vertreter indianischer Stämme teilgenommen haben. Der Rat wurde im vergangenen Jahr vom demokratischen Gouverneur Josh Stein eingesetzt, der wiederholt darauf hingewiesen hat, dass der derzeitige Ansatz des Bundesstaates beim Schutz der Verbraucher und der öffentlichen Sicherheit versagt.

In einer Pressemitteilung als Reaktion auf den Bericht bekräftigte Stein seine Unterstützung für die Legalisierung und stellte die Frage als ein Problem der Regulierung und nicht der Ideologie dar.

„Letztes Jahr habe ich diese Gruppe beauftragt, eine umfassende Lösung für den illegalen Verkauf von Cannabis auf der Grundlage der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit zu entwickeln, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Schutz von Jugendlichen“, sagte Stein. „Dieser Bericht bietet der Generalversammlung Orientierung und zeigt deutlich, dass ein gut regulierter Markt, der sowohl mit Aufsichts- als auch mit Durchsetzungsbefugnissen ausgestattet ist, ein sichererer Markt für unseren Staat ist.“

Eine „gefährliche politische Lücke“ zwischen Prohibition und Regulierung

Der Rat argumentiert, dass der Staat derzeit in einem, wie er es nennt, „regulatorischen Niemandsland“ feststeckt. Während Cannabis in North Carolina weiterhin illegal ist, sind psychoaktive Cannabinoide aus Hanf in Einzelhandelsgeschäften, Vaporizer-Läden, Mini-Märkten und bei Online-Händlern weithin erhältlich.

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Dem Bericht zufolge gibt „die fehlende Regulierung des Marktes für psychoaktives Cannabis in North Carolina Anlass zu zahlreichen Bedenken“, insbesondere weil Produkte mit psychoaktiven Verbindungen ohne einheitliche Regeln für Tests, Kennzeichnung, Verpackung oder Altersverifikation verkauft werden.

„Der Markt für psychoaktives Cannabis in North Carolina befindet sich derzeit in einem gefährlichen politischen Vakuum, das weder eine echte Prohibition noch eine sinnvolle Regulierung darstellt“, warnte der Rat.

Das Beratungsgremium wies außerdem darauf hin, dass die Prohibition dem Staat elementare Kontrollen wie Lizenzierung, Zoneneinteilung, Kaufbeschränkungen oder die Überwachung der Lieferkette entzieht. Ihrer Ansicht nach erhöht dieses Vakuum die Risiken für die Verbraucher und entzieht dem Staat gleichzeitig Steuereinnahmen, mit denen Präventionsprogramme und Strafverfolgung finanziert werden könnten.

Der Bericht beschreibt North Carolina als an einem „Wendepunkt“ stehend und stellt fest, dass es immer noch einer von etwa 10 US-Bundesstaaten ist, in denen der Zugang zu Cannabis für medizinische Zwecke oder Freizeitzwecke nicht legal ist.

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Gleichzeitig ist der illegale Markt weiterhin stark. Der Rat schätzt, dass die Einwohner im Jahr 2022 etwa 3 Milliarden US-Dollar für illegales Cannabis ausgegeben haben, womit der Bundesstaat zu den größten illegalen Märkten des Landes zählt.

Ein Vorstoß für eine „molekularbasierte“ THC-Regulierung

Der Bericht fordert einen einheitlichen, auf THC basierenden Regulierungsansatz anstelle von getrennten Regeln für Hanf und Cannabis. Der Rat argumentiert, dass sich die Gesetzgeber auf die psychoaktive Verbindung selbst konzentrieren sollten.

Der Bericht empfiehlt eine „molekülbasierte Regulierung, die sich auf THC selbst konzentriert“ und sagt, dass „die pflanzliche Quelle keine Rolle spielt und nicht zu einer unterschiedlichen Behandlung führen sollte, wenn die psychoaktive Verbindung die gleiche ist“.

Dieser Ansatz hätte wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf den schnell wachsenden Hanfmarkt, der in vielen Staaten mit Verboten zu einer legalen Umgehungslösung geworden ist.

Warum die Expertengruppe einen ausschließlich medizinischen Ansatz ablehnt

Im Gegensatz zu vielen Staaten, die medizinisches Cannabis zunächst legalisiert haben, ist der Rat der Ansicht, dass North Carolina direkt zu einem Cannabismarkt für Erwachsene mit eingebauten Schutzmaßnahmen für medizinische Konsumenten übergehen sollte.

Die Expertengruppe „hält ein ausschließlich medizinisches Programm nicht für einen effektiven Zwischenschritt oder eine Kompromisslösung“ und warnt, dass dies die Nachfrage steigern könnte, während ein Großteil des Marktes in illegalen Kanälen verbleibt.

Stattdessen befürwortet der Bericht ein umfassendes System für Erwachsene mit soliden Garantien, einschließlich Testanforderungen, Produktwarnungen und einer Rückrufbefugnis.

Herr Stein griff diese Dringlichkeit auf und bezeichnete das derzeitige System des Bundesstaates als chaotisch. „Der unregulierte Cannabismarkt in unserem Bundesstaat ist heute ein Wilder Westen und schreit förmlich nach Ordnung“, sagte er. „Lasst uns die Dinge richtig machen. Schützen wir unsere Kinder und schaffen wir einen sicheren, legalen und gut regulierten Markt für Erwachsene.“

Die Gesetzgeber müssen nun eine Entscheidung treffen

Der Rat kann nur Empfehlungen aussprechen und überlässt die endgültige Entscheidung der Generalversammlung von North Carolina. Der Bericht stellt klar, dass es nicht mehr darum geht, ob es psychoaktive Cannabinoidprodukte im Bundesstaat geben wird, sondern darum, ob die Gesetzgeber sie regulieren werden.

Ein Abschlussbericht wird bis Ende 2026 erwartet, wobei sich neue Unterausschüsse nun auf die Rechtsdurchsetzung, die Reform der Strafjustiz und die Einhaltung bundesstaatlicher Standards konzentrieren werden. In der Zwischenzeit hat die Eastern Band of Cherokee Indians bereits die erste legale Gesundheitsstation des Staates für Erwachsene auf Stammesland eröffnet.

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