Deutschland: CBD-Automat von der Polizei wegen des Verdachts auf illegalen Handel demontiert
In europäischen Städten werden immer mehr Cannabisautomaten aufgestellt: in Athen in Griechenland, in Echternach, Grevenmacher und Wiltz in Luxemburg, in Trier in Deutschland und sogar in Frankreich in den Vogesen. Allerdings sind die Maschinen nicht frei von Kontrollen. Die Staatsanwaltschaft in Trier, einer Stadt im Südwesten Deutschlands, hat gerade einen CBD-Automaten abbauen lassen, um dessen Produkte im Rahmen einer Untersuchung wegen Drogenhandels analysieren zu lassen.
Frankreich und Deutschland, derselbe Kampf
Der Automat war der erste seiner Art in Deutschland. Sie war im November letzten Jahres aufgestellt worden und gehörte von nun an zum Inventar. Jedenfalls bis sie von drei Polizeiautos und einem Dutzend Beamten beschlagnahmt wurde, um die darin enthaltenen Produkte einzusammeln und sie analysieren zu lassen. Denn gegen das Unternehmen, dem der Automat sowie mehrere Headshops , die ebenfalls in Trier, Heidelberg, Kassel und Bonn durchsucht wurden, gehören, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Drogenhandel.
Den Shopbetreibern wird vorgeworfen, THC-haltige Produkte zu vertreiben. Und tatsächlich enthalten die vertriebenen CBD-Produkte THC, das unterhalb des europäischen Grenzwertes von 0,2% liegt. Für den Staatsanwalt gilt dieser Grenzwert jedoch nur für Produkte zu wissenschaftlichen (Forschungs-) oder industriellen Zwecken (Rohstoffe, Textilien, Kosmetika) und nicht für den privaten Konsum. Eine Berliner Bar war übrigens aus denselben Gründen durchsucht worden. dabei waren drei Kilogramm Kräutertee beschlagnahmt worden.
Der Fall spiegelt die französische Debatte über Hanfblüten wider, die nach Ansicht des MILDECA nicht erlaubt sind, obwohl die Justiz manchmal am Ende von Prozessen einräumt, dass keine Straftat vorliegt.
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