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Israel will die Seite mit gerauchtem medizinischem Cannabis umblättern

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Gerauchte Form von medizinischem Cannabis in Israel
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Ein Sonderausschuss des israelischen Gesundheitsministeriums empfiehlt, die Verwendung und den Verkauf von medizinischem Cannabis zum Rauchen in Israel innerhalb von drei Jahren schrittweise einzustellen, berichten mehrere hebräischsprachige Medien. Stattdessen erwägen die Gesundheitsbehörden, zu alternativen Formen wie Extrakten oder Präzisionsinhalationsgeräten überzugehen, die als leichter kontrollierbar und potenziell weniger schädlich gelten.

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Dieser Vorschlag stellt einen wichtigen Wendepunkt in einem Land dar, das oft als Weltmarktführer für medizinisches Cannabis bezeichnet wird, sowohl was die medizinische Betreuung als auch das Ausmaß des Konsums angeht.

Gesundheitsbedenken und als zu ungenau empfundene Dosierung

Im Mittelpunkt dieser Empfehlung steht eine einfache Feststellung: Der Konsum von medizinischem Cannabis durch Verbrennung birgt gesundheitliche Risiken und erschwert die Standardisierung der Cannabinoidaufnahme erheblich. Der Ausschuss ist der Ansicht, dass das Einatmen von Rauch in Verbindung mit den großen Schwankungen der Dosierung von Patient zu Patient nur schwer mit einem strengen therapeutischen Rahmen vereinbar ist.

Die in Betracht gezogenen Lösungen dienen einem doppelten Zweck: Sie sollen die mit dem Rauchen verbundenen Auswirkungen auf die Atmung begrenzen und eine zuverlässigere Verabreichung der Wirkstoffe gewährleisten. Extrakte und Präzisionsinhalatoren werden als Alternativen vorgestellt, die eine bessere Kontrolle über die abgegebenen Mengen bieten können, in einem Ansatz, der den pharmazeutischen Anforderungen näher kommt.

Diese Ausrichtung erinnert an die Entscheidungen, die in Frankreich getroffen wurden, wo die Gesundheitsbehörden ebenfalls gerauchte Formen aus dem medizinischen Rahmen verbannt haben, während sie einen Zugang zu Cannabisblüten über Formen zum Verdampfen zulassen.

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Der Ausschuss hebt auch den dramatischen Anstieg der Anzahl von Patienten hervor, denen die Verwendung von medizinischem Cannabis erlaubt ist. Seinen Schätzungen zufolge stieg die Zahl der Lizenzinhaber von 33.000 im Jahr 2019 auf 140.000 im Jahr 2025. Ein besonders starker Anstieg bei Männern und unter 45-Jährigen, der die Sorgen der Behörden vor einer massiven Medikalisierung von Cannabis nährt, in einem Land, in dem der therapeutische Pro-Kopf-Konsum bereits zu den höchsten der Welt gehört.

Diese Dynamik wirft erneut eine grundlegende Frage auf: Ist Israel dabei, von einem streng geregelten medizinischen Programm zu einer Form der allmählichen Normalisierung von Cannabis zu gleiten, insbesondere bei einer relativ jungen Bevölkerung?

PTSD im Blickpunkt: Wirksamkeit umstritten, Risiken genannt

Der Ausschuss befasste sich auch mit der Verwendung von Cannabis bei der Behandlung von PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), einem der häufigsten Verschreibungsgründe in Israel, insbesondere in einem Land, das von lang andauernden Konflikten geprägt ist.

Laut den weitergeleiteten Schlussfolgerungen werden zwar die schädlichen Auswirkungen, die mit einem längeren Konsum verbunden sind, als erwiesen angesehen, doch der therapeutische Nutzen für Patienten mit PTBS werde durch die verfügbaren Studien nicht ausreichend belegt. Der Ausschuss weist auf eine weitere Sorge hin: Ein langfristiger Gebrauch könnte die Fähigkeit der Patienten beeinträchtigen, wieder normal im Alltag zu funktionieren.

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In diesem Zusammenhang empfiehlt der Bericht, den Einsatz von Cannabis auf schwere Notsituationen wie Schlaflosigkeit oder Flashbacks zu beschränken und nur als Ergänzung zu einer Psychotherapie, deren Wirksamkeit anerkannt ist.

Zu einer verstärkten Überwachung und Integration in das Gesundheitssystem

Eine weitere geplante Entwicklung ist die Übertragung der Abgabe von medizinischem Cannabis an die israelischen Krankenkassen innerhalb eines Zeitraums von etwa einem Jahr. Das erklärte Ziel ist es, die Kontinuität der Versorgung zu stärken und dem verschreibenden Arzt einen vollständigen Zugang zu den medizinischen Unterlagen des Patienten zu gewährleisten, um die therapeutische Überwachung stärker zu betreuen.

Der Ausschuss empfiehlt auch eine Verschärfung der Verschreibungsregeln. So sollten Verlängerungen von Rezepten, die länger als sechs Monate gültig sind, von einer obligatorischen Konsultation mit dem verschreibenden Arzt abhängig gemacht werden.

Wenn diese Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie das israelische Modell grundlegend verändern und es einer strengeren pharmazeutischen Logik annähern, auf Kosten eines relativ flexiblen Zugangs, der sich in den letzten Jahren durchgesetzt hatte.

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