Texas: 9 Unternehmen ausgewählt, um den Zugang zu medizinischem Cannabis zu erweitern
Texas hat neun neuen Unternehmen eine vorläufige Genehmigung erteilt, die im Rahmen des Texas Compassionate Use Program (TCUP) dem texanischen Markt für medizinisches Cannabis, einem der am strengsten kontrollierten Märkte des Landes, beitreten könnten.
Wenn diese Betreiber die letzte Phase der vom Staat vorgeschriebenen Prüfung bestehen, werden sie sich den drei derzeitigen Lizenznehmern in einem Programm anschließen, das regelmäßig wegen seines beschränkten Zugangs, seines begrenzten Angebots und seiner besonders langsamen Entwicklung seit seiner Gründung vor zehn Jahren kritisiert wird.
Dieser Fortschritt ist das Ergebnis einer großen Reform, die Anfang des Jahres verabschiedet wurde, und den Zugang für die etwa 116.000 bis 127.000 registrierten Patienten verbessern sollte. Eine Spanne, die in offiziellen Mitteilungen variiert, aber den raschen Anstieg der Zahl der Begünstigten verdeutlicht. Bisher stützte sich die TCUP nur auf drei Unternehmen, die Cannabis-basierte Behandlungen anbauen, herstellen und vertreiben dürfen.
Mit dem neuen Regelwerk sieht der Staat nun bis zu 15 zugelassene Vertriebsorganisationen vor, um das gesamte Gebiet von Texas abzudecken. Mit der Ankündigung vom Montag erhöht sich diese Zahl auf 12, während bis April 2026 drei weitere bedingte Lizenzen erwartet werden.
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Eine von den Patienten seit langem erwartete Expansion
Obwohl sie ausgewählt wurden, ist noch keines der neun Unternehmen berechtigt, Cannabisprodukte anzubauen oder zu vertreiben. Jedes von ihnen muss sich weiteren Überprüfungen hinsichtlich seiner Vorstrafen, seiner finanziellen Bonität und der Einhaltung der Vorschriften unterziehen.
Für die bestehenden TCUP-Betreiber stellt diese Erweiterung einen Wendepunkt dar. Nico Richardson, Geschäftsführer von Texas Original, begrüßte die Ankündigung und sagte: „Dank dieser neuen Lizenzen, der erweiterten Liste der Anspruchsvoraussetzungen und der neuen Behandlungsoptionen, die durch [das neue Gesetz] zugelassen werden, haben die Patienten eine größere Auswahl (neue Formulierungen, konstante Dosierung und bessere Verabreichungsmethoden) und können so die Versorgung erhalten, die sie benötigen.“
Das Gesetzespaket, das dieser Ausweitung zugrunde liegt, führt auch höhere zulässige THC-Konzentrationen ein, lässt Inhalatoren und Vaporizer als Verabreichungsmethoden zu und ermöglicht die Einrichtung zusätzlicher Lager- und Einzelhandelsstandorte.
Gleichzeitig erweiterten die Gesetzgeber die Berechtigungskriterien, um chronische Schmerzen, Crohn-Krankheit und andere Probleme im Zusammenhang mit dem Reizdarmsyndrom, Kopfverletzungen, Krebs und posttraumatische Belastungsstörungen einzubeziehen.
Für viele Patienten könnte diese Entwicklung endlich regulierte Optionen auf einem Markt bieten, auf dem sich Tausende Personen den aus Hanf gewonnenen Cannabinoiden zugewandt haben, die oft unreguliert und uneinheitlich dosiert sind. Wie Nicholas Fallon von Goodblend bemerkte, ist „die Erweiterung des Zugangs zu reguliertem medizinischem Cannabis wichtiger denn je“.
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