In Berlin gibt es ein essbares U-Bahn-Ticket mit Hanfgeschmack
In einem humorvollen Video bieten die Berliner Verkehrsbetriebe ein magisches Heilmittel gegen Weihnachtsstress an: Hanf. Die fünf Millionen Einwohner des deutschen Ballungsraums haben bis zum heutigen Freitag Zeit, um ein essbares, mit Hanföl aromatisiertes Ticket, das Hanfticket („Hanfticket“), zu kaufen. Dieses wird sehr nützlich sein, denn laut der BVG bedeutet „Weihnachten in Berlin vor allem eines: Stress“.
Doch all diese schlechten Erinnerungen gehören dank des neuen Tickets der Vergangenheit an. „L‚öl Hanf, der aus den Samen der Cannabispflanze hat einen beruhigenden Effektund beruhigt. Weder THC noch CBD. Tut mir leid für die Touristen, die ins Berghain gehen!“, entschuldigte sich die Firma in Anspielung auf den Techno-Club, in dem man eher Ecstasy als Fruchtsaft bekommt.
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Nutzer von U-Bahn, Straßenbahn und Bus – pardon, er wurde in „Cannabus“ umbenannt – können dieses Ticket für 8,80 Euro kaufen … und es dann essen, sobald es nicht mehr gültig ist. Eine hervorragende Möglichkeit, „Wut herunterzuschlucken“ , die mit dem Weihnachtsstress, den Geschenken, dem Baum und der Vorstellung, drei Stunden lang mit dem verhassten Cousin debattieren zu müssen, zusammenhängt.
Hinter dem Humor meint man, die Handschrift der neuen Chefin der BVG zu erkennen: Eva Kreienkamp. Diese ehemalige Mitarbeiterin des Versicherers Allianz ist eine bekennende Progressive. Sie ist Lesbe, Feministin und hat mehrere Vereine gegründet, um LGBT-Personen mehr Platz im Unternehmen zu verschaffen.
Pädagogik über die Verwendung von Hanf
Aber abgesehen von diesem Humor und dem schrägen Ton ist diese Aktion der Verkehrsbetriebe auch ein hervorragendes Mittel, um Aufklärungsarbeit zu leisten, damit die Berliner zwischen den verschiedenen Cannabissorten unterscheiden können: „Klar, Hanf sieht aus wie etwas, das man in Neukölln und Kreuzberg auf der Straße kaufen kann“, stellt das öffentliche Unternehmen fest. Diese beiden ehemals beliebte Viertel, in denen sich die Einwandererbevölkerung angesiedelt hat, sind zu Hochburgen der Bobo-Kultur geworden.
„Aber das Öl von Hanf, fährt das Unternehmen fort, Extrahiert der Samen der Cannabis-Pflanze ist gesundheitlich völlig unbedenklich, im Gegensatz zu den Wirkstoffen CBD und THC, die aus den Blüten gewonnen werden. Grundsätzlich ist Hanföl genauso harmlos wie Sonnenblumen-, Kürbiskern- oder Olivenöl.“
Diese Klarstellungen können die Deutschen gut gebrauchen. Die künftige sozialistisch-ökologisch-liberale Koalition, die an die Regierung gekommen ist, plant die Legalisierung von Cannabis. „Wir werden die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Freizeitzwecken in zugelassenen Geschäften einführen“, heißt es im Koalitionsvertrag, der den Fahrplan für die neue Regierung von Bundeskanzler Olaf Schölz darstellt.
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