Deutsche Cannabis Clubs plädieren für praktische und realistische Cannabisgesetze
Während ein Gesetzesentwurf zu den zukünftigen deutschen Cannabis Clubs am 9. Mai 2023 offengelegt wurde, ist der Text Gegenstand einer eingehenden Prüfung und eines Meinungsaustauschs innerhalb verschiedener Cannabis Social Clubs (CSC).
Positionspapier zum Leak von Seiten der CSCs.
37 CSCs, LEAP, DHV Ortsgruppen, CSCD & CSC Gründungscommunity sind dabei.
Lest euch ein, teilt das Ganze, gebt es an eure örtlichen Zeitungen und Abgeordneten, wenn ihr wollt.#CSCPapier
Mehr erfahren: https://t.co/jAOPqxrpWw pic.twitter.com/qcBBYLVIra
PUBLICITE— Cannabis Social Club Kiel e.V. (@CSC_Kiel) June 14, 2023
Cannabis Social Clubs weisen auf die Mängel des Textes hin
Auf Initiative der CSCs Lübeck, Weimar und Baden-Württemberg wurde ein Positionspapier (PDF) verfasst, in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen CSCs ergänzt und zur Unterzeichnung vorgelegt.
In diesem Positionspapier aus der Sicht der zukünftigen Betreiber von Cannabis Social Clubs zeigen diese die praktischen Probleme hinter den Regelungen auf, wie derzeit in Malta, und heben die spezifischen Teile des Gesetzes hervor, die geändert werden sollten.
Sie hoffen, auf diese Weise die Gesetzgeber zu erreichen und die Empfehlungen in den parlamentarischen Prozess einzubeziehen, sodass die praktischste und realistischste Gesetzgebung verfasst werden kann. Sie halten dies für entscheidend, damit die Anbauverbände schnell ihre Arbeit aufnehmen und die sozioökonomischen Ziele der (Wieder-)Legalisierung von Cannabis erreichen können.
Jugend- und Verbraucherschutz
Als Cannabis Social Clubs sollen sie einen wirksamen Beitrag zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung leisten und einen sozial nachhaltigen Betrieb mit angemessenen Qualitätsstandards aufbauen.
Auch die Stärkung des Jugend- und Verbraucherschutzes und die Förderung einer aufgeklärten Konsumkultur sind für die Cannabis Social Clubs von großer gesellschaftlicher Bedeutung, zu der sie proaktiv beitragen. Neben der Zusammenarbeit mit Organisationen zur Prävention und Bekämpfung des Drogenmissbrauchs halten wir die Information über die sichere Versorgung mit lokal angebautem Cannabis für eine natürliche Praxis für einen nachhaltigen Betrieb der Clubs.
Darüber hinaus kann das Prinzip der Reduzierung des Schwarzmarktes nur dann erfolgreich sein, wenn der private oder gemeinschaftliche Eigenanbau von Cannabis neben den hoffentlich allgemein verbreiteten Modellen des kommerziellen Verkaufs von Cannabis auf vernünftige, evidenzbasierte und von überholten Stigmata freie Weise reguliert wird.
Im Folgenden werden einige der im Positionspapier formulierten und von CannabisIndustrie.nl zusammengefassten Empfehlungen aufgeführt:
- Vermeidung von Komplikationen für Vorstandsmitglieder von eingetragenen Vereinen
- Für ein zugängliches Angebot durch CSCs plädieren
- Für eine nationale Regelung plädieren
- Diskussion über die praktischen Aspekte der Anforderungen an Verkaufsflächen
- Plädoyer für die Nichtauferlegung von medizinischen Standards
- Aufruf zur Förderung von risikofreien Konsumformen
- Vorschlag für eine Übergangsregelung für die Zulassung von Arten
- Vorschlag für eine Empfehlungsliste von Sorten für junge Erwachsene
- Plädoyer für datenschutzfreundliche Vereinsaktivitäten
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